Vino e vita

Beerenweine

Sie sind aromatisch, fruchtig und schmecken nach Sommer: Beerenweine können eine spannende Abwechslung sein.

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Nicht nur aus Trauben kann man Wein machen. (Bild: flickr/Jackie Nell)

Nicht nur Gartenfreunde lieben sie, Beeren in allen Rot- und Blautönen sind die Lieblinge von jung und alt und die Vorfreude auf die Saison ist riesig. Gestartet wird schon bald mit den ersten Erdbeeren, dann folgen frühe Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren. Auch Trauben gehören – botanisch gesehen – zu den Beeren. Nur müssen wir auf sie noch etwas länger warten.

Wenn man aus Trauben Wein machen kann, dann ist das auch mit anderen Beeren möglich. Durch das Vergären der Beeren und Zugabe von Hefekulturen entstehen sogenannte Beerenweine, Beerenobst liefert ausgezeichnete Weine mit feinem Fruchtgeschmack, rassiger Säure und spannenden Bouquets.

Schon die alten Germanen kannten die Beerenweine, sie galten bei ihnen sogar als Göttertrank. Und auch die alten Griechen und Römer haben aus allerlei Früchten Weine hergestellt, Datteln, Feigen oder auch Äpfeln. Man munkelt sogar, dass Beerenweine die ersten alkoholischen Getränke waren, die der Mensch kennen lernte. Bis weit ins Mittelalter waren Obst- und Fruchtweine ein weitherum beliebtes Getränk, über die Jahrhunderte verloren sie aber an Bedeutung.

Fast sind sie in Vergessenheit geraten, aber nur fast. Ein paar wenige Obstbauern und Kellereien haben diese alte Tradition gepflegt und in die heutige Zeit gerettet. Ein Versuch lohnt sich, die näher kommenden Sommerabende sind dazu eine perfekte Gelegenheit.

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