Vino e vita

Die prickelnde Erfolgsgeschichte Franciacorta

Willkommen in der Heimat des italienischen Luxus-Spumante westlich des Gardasees.

 

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Franciacorta ist vielschichtig. Zum einen ist Franciacorta eine relativ junge italienische Weinbauregion in Norditalien. Dann steht der Begriff auch für Schaumweine mit Flaschengärung und führt uns damit direkt zum Herzstück: Franciacorta ist ein grosser Wein, Inbegriff für den wohl besten Schaumwein Italiens. Gehegt und gepflegt wird er zwischen Mailand und Brescia, an den Ufern und im Hinterland des Lago d’Iseo. Dank dem See ist das Franciacorta-Gebiet gut geschützt gegen klimatische Extrembedingungen und allzu grosse Temperaturschwankungen. Im Sommer schützt er vor der Hitze in der Po-Ebene und im Winter verringert er die eisige Kälte aus dem Norden. Der Iseosee gilt als Perle, von den grössten Touristenströmen noch weitgehend verschont, beschaulich und anziehend, von zurückhaltender Eleganz.

Wenn man sich mit Franciacorta befasst, kommt man an einem Weinhaus nicht vorbei: das lombardische Haus Ca‘ del Bosco und mit ihm die Weinpersönlichkeit Maurizio Zanella haben diesen Wein stark geprägt. 1968 hat sich Zanella für einen önologischen Werdegang entschieden, der nichts dem Zufall überlässt und mit hochmoderner Technik und Wissenschaft die besten Voraussetzungen für höchste Qualität schafft. Das kleine Haus der Familie im dichten Kastanienwald verwandelt er in eine der modernsten und fortschrittlichsten Kellereien in Italien. Zanella reist in die Champagne, kommt zurück und macht es ebenso gut. Oder – wie einige meinen – sogar fast besser. Mittlerweile ist Franciacorta zertifiziertes DOCG und längst aus dem Schatten von Champagner und Prosecco herausgetreten.

Franciacorta hat es geschafft, in nicht ganz fünfzig Jahren ein Renommee für Schaumweine aufzubauen, das in Klasse, Qualität und Raffinesse den Vergleich mit den Franzosen in keinster Weise scheuen muss. Die französische Prägung in der Herstellungsmethode ist natürlich zu sehen und die Auflagen sind sogar noch strenger. Die Trauben werden ausnahmslos von Hand gelesen, die erste Gärung zum klaren Wein erfolgt im Stahltank. Danach werden die Weine gemischt, in Flaschen gefüllt und zur zweiten Gärung gelagert. Mindestens 18 Monate schlummern sie dann, regelmässig sanft gedreht, in den Kellern. Erst dann dürfen sie den Familiennamen tragen. Für einen Franciacorte Riserva braucht es sogar eine Reifezeit von 60 Monaten. Oder länger.

Dieser Wein ist eine wunderbar prickelnde Erfolgsgeschichte, mit der wir mit Ihnen anstossen möchten auf viele weitere.

 

 

 

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