Vino e vita

Ein Mistchratzerli mit Kultpotential

Poulet-Vergnügen ohne Handarbeit und einzigartig in Zürich: Unser erstes Duett aus der Stapferstube da Rizzo.

 

  • Das harmonische Zusammengehen von einem Gericht und einem Glas Wein in einem Gastronomiebetrieb. (Bild: Flavia Vergani)

    Das harmonische Zusammengehen von einem Gericht und einem Glas Wein in einem Gastronomiebetrieb. (Bild: Flavia Vergani)

  • Der Gastgeber Giovanni Rizzo in seiner Stapferstube.

    Der Gastgeber Giovanni Rizzo in seiner Stapferstube.

  • Der Anima Toscana ist im Offenausschank erhältlich.

    Der Anima Toscana ist im Offenausschank erhältlich.

  • Voilà - unser erstes Duett. Buon appetito!

    Voilà - unser erstes Duett. Buon appetito!

Ein Duett ist ein orchestriertes Zusammengehen im gleichen Takt, perfekt aufeinander eingespielt, das verzaubert und dem Partner auch Raum lässt für eigene Ausdrücke. Und wir finden, Duett ist die genau richtige Bezeichnung für unsere neue Leidenschaft: Das harmonische Zusammengehen von einem Gericht und einem Glas Wein in einem Gastronomiebetrieb. Die ausgesuchten Weine sind per Glas erhältlich und man macht sicher die eine oder andere Entdeckung dabei. Begleitet vom passenden Menu ein Genuss.

Heute starten wir mit der Stapferstube da Rizzoin Zürich. Dieser etwas versteckt in der Culmannstrasse in Zürich gelegene Gasthof mit seinem ländlich anmutenden Bau verzaubert schon beim Ansehen. Und erst recht entzückt ist man, wenn man da einkehren und geniessen kann. Zum Glück liegt der Betrieb nicht so zentral, man bekäme wohl an prominenter Lage in Monatsfrist keine freien Plätze. Schon so sind die Tische meist reserviert, man ist hier sozusagen fast unter sich. Wie Gastgeber Giovanni Rizzo sagt, ist der grösste Teil der Gäste Stammgäste, man isst hier fast in famiglia. Und wie man isst!

Besonders angetan hat es uns die Neuheit des Hauses und einzigartig in Zürich: Pollastrello dissosato, Mistkratzerlià la Stapferstube. Auf die Idee habe ihn einer seiner Kunden gebracht, meint Giovanni. Dieser merkte an, dass er wohl das Pollastrello sehr mögen würde, wäre da nicht so viel Arbeit beim Essen mit dabei. Und schon war der umtriebige Gastgeber in der Küche und tüftelte an Möglichkeiten, ein Poulet anzubieten ohne das lästige Knochenpicken.

Das sagt einiges aus über die Art und Weise, wie Giovanni seine Gäste hegt und pflegt. Das Pollastrello ist ihm gelungen, mit Pinzettewerden die Knochen entfernt. Hat man das Mistkratzerli erst mal auf seinem Teller, ist man erstaunt: Man sieht ihm auf den ersten Blick gar nicht an, dass die Knochen fehlen. Somit ist unser Duett zum Einstieg entschieden: Perfektes Pollo, genau richtig ausgewogen mit etwas Schärfe vom frischem Pepperoncino, Knoblauch, dazu Rosmarin und knusperfrisch gebackene Haut. Eine Wucht, finden wir.ank:

Ristorante Stapferstube da Rizzo Culmannstrasse 45 8006 Zürich Tel 044 350 11 00

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