Vino e vita

Grappa – oder lieber Berta?

Einst der Geheimtipp ist heutzutage nicht mehr wegzudenken.

 

  • Der neuste Wurf von Berta: Die Grappe Tra Noi reifen in Fässern aus Schwyzer Kirschbäumen. (Bilder: Flavia Vergani)

    Der neuste Wurf von Berta: Die Grappe Tra Noi reifen in Fässern aus Schwyzer Kirschbäumen. (Bilder: Flavia Vergani)

  • Der Klassiker: Die Basis Linie Primaneve mit den farbigen Zäpfen.

    Der Klassiker: Die Basis Linie Primaneve mit den farbigen Zäpfen.

  • Die Hommage von Berta an Marisa Vergani, die Grossmutter der jetzigen Vergani Generation. Ein Ausdruck der Freundschaft zwischen beiden Familien.

    Die Hommage von Berta an MarisaVergani, die Grossmutter der jetzigen Vergani Generation. Ein Ausdruck der Freundschaft zwischen beiden Familien.

  • Das Allerheiligste von Berta: Im kathedraleähnlichen Gewölbekeller werden die Grappe gelagert. Berta: «Ohne die Faktoren Ruhe und Zeit findet der Grappa seinen Charakter nicht».

    Das Allerheiligste von Berta: Im kathedraleähnlichen Gewölbekeller werden die Grappe gelagert. Berta: «Ohne die Faktoren Ruhe und Zeit findet der Grappa seinen Charakter nicht».

Berta verzaubert sie alle, mit goldigem Schimmer, mit feurigem Temperament und sanfter Fülle. Berta ist eine italienische Diva, eine Ikone und ihre Verehrer sind unzählbar. Sie ist kein junges Ding, sie ist im besten Alter, hat Stil und unglaublich viel Charakter. Am Eindrücklichsten ist aber die Vielfalt an Aromen. Was wir vielleicht noch sagen sollten: Berta ist ein Grappa. Oder besser gesagt: DER Grappa schlechthin.

Die Familie Berta hat mit ihrem Edelbrand eine unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Seit 1947 gilt ihre Leidenschaft der Brennerei und schnell wurden die Grappe weit mehr als nur ein Geheimtipp in Italien. Unterdessen erfreuen sich die Grappe in der Schweiz so hoher Beliebtheit, dass das Land zum zweitwichtigsten Absatzmarkt avanciert ist. Die edlen Brände tragen klingende Namen wir Tre Soli Tre, Roccanivo, Bric del Gaian und werden in eigens kreierte Designerflaschen abgefüllt.

In Monferrato, inmitten der piemontesischen Hügellandschaft, ist die Distilleria Berta zuhause und noch immer liegen die Geschicke in den Händen der Familie. Traditionen werden gross geschrieben. Der im 2015 verstorbene Grappa-Alchemist Gianfranco Berta hatte einst sogar eine Zunft gegründet, die «Acquavitieri Italiani». Nach mittelalterlichem Vorbild werden in der Gilde diejenigen geehrt, die sich verdient gemacht haben für die italienischen Lebenswasser.

Grappa stammt vom lateinischen Wort Grappulus für die Traube und bezeichnet ausschliesslich italienische Spirituosen, die durch Destillation von Weintrestererzeugt werden. Es ist eine der wenigen Spirituosen, die nicht aus flüssigem Rohstoff gebrannt wird. Grappa wird aus Trester hergestellt und ist aus der bäuerlichen Tradition entstanden, möglichst alles zu verwerten. Auch das pflegt die Familie Berta, seit Anbeginn werden alte Holzfässer aus Marsala- oder Weinbeständen gehortet und darin die Destillate ausgebaut und schlummern gelassen. Durch die Lagerung verweben sich die vielen Aromenstoffe zu Bertas goldigem Wesen.

Alle Grappe von Berta finden Sie hier.

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