Vino e vita

Über die Montepulcianos

So ähnlich sie tönen, so unterschiedlich sind sie: Vino Nobile di Montepulciano und Montepulciano d'Abruzzi.

MONTEPULCIANO

Der Wein aus Montepulciano ist nicht mit der Traubensorte Montepulciano d'Abruzzo zu verwechseln. (Bild: Flavia Vergani)

Zugegeben, es ist ein bisschen konfus. Denn auf Weinkarten trifft man gerne zwei Montepulcianos und das kann durchaus verwirren. Bringen wir also ein bisschen Licht ins Dunkel respektive entwirren wir die Wirrungen.

Zum einen gibt es den Adelswein, den Vino Nobile di Montepulciano. Wie sein Name schon sagt ist er ein Wein AUS Montepulciano, ein edler Toskaner aus dem gleichnamigen kleinen Städtchen nahe Siena. Dieser Wein hat eine lange Geschichte und gehört zu den drei grossen Sangiovese-Weinen, er gehört zu den Klassikern aus der Toskana.

Dann gibt es aber auch noch den Montepulciano d’Abruzzo und das ist eine andere Geschichte. Denn Montepulciano ist auch eine alte Rebsorte. Ihren Namen wird sie wohl irgendwann mal vom Städtchen Montepulicano erhalten haben, kultiviert wird sie da aber nicht mehr. Diese Sorte ist vor allem im südlichen Italien heimisch, die Abruzzen sind dafür berühmt, sie wird da auf über der Hälfte der gesamten Weinbaufläche angebaut. Auch findet man die Sorte noch in Apulien, Marken und Umbrien, in zahlreichen DOC- und DOCG-Weinen ist sie zugelassen.

Was also bedeutet, dass der Ort und die Traubensorte geographisch auseinander liegen. Ausführliches zu den Namensvettern lesen Sie schon bald gerne hier, man würde ihnen wohl kaum gerecht werden, sie so husch und weg und schnell abzuhandeln.

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