Negroamaro

Apulien oder Puglia, der südlichste Teil und Stiefelabsatz von Italien, ist nicht nur die Heimat des Primitivo, auch die Rebsorte Negroamaro (schwarz und bitter) gilt dort als heimisch. Wenn es um gehaltvolle Weine aus Italien geht, erlebt sie derzeit eine Wiederauferstehung.

mehr zu Negroamaro

×
Setzen Sie Ihre Suchfilter:
Einkaufen nach
Kategorien
Geschmacksprofil
Preis in CHF
Erweiterte Filter
Ihre Suchfilter:
4 Produkte
pro Seite
In absteigender Reihenfolge
Graticciaia Negroamaro Salento igt Vallone 75cl
Rotwein, 75 cl, Italien
Vallone 55.00  CHF Inkl. MwSt.. zzgl. Versand
Graticciaia Negroamaro Salento igt Vallone 150cl.
Rotwein, 150 cl, Italien
Vallone 117.00  CHF Inkl. MwSt.. zzgl. Versand
Vereto Riserva Salice Salentino DOC Vallone 75cl
Rotwein, 75 cl, Italien
Vallone 16.00  CHF Inkl. MwSt.. zzgl. Versand
Ladislao Negroamaro Puglia igt Barsento 75cl
Rotwein, 75 cl, Italien
Barsento 28.50  CHF Inkl. MwSt.. zzgl. Versand
4 Produkte
pro Seite
In absteigender Reihenfolge

Negroamaro

Apulien oder Puglia, der südlichste Teil und Stiefelabsatz von Italien, ist nicht nur die Heimat des Primitivo, auch die Rebsorte Negroamaro (schwarz und bitter) gilt dort als heimisch. Wenn es um gehaltvolle Weine aus Italien geht, erlebt sie derzeit eine Wiederauferstehung.

 

 


Oder man könnte sagen, dass die Negroamaro-Traube den Ritterschlag erhalten hat.  Lange Zeit nämlich war der tiefdunkle Rotwein aus Apulien vor allem als Verschnittpartner für andere Rotweine gerade gut genug. Farblich kann man mit Negroamaro manche blasse Noblesse aufhübschen. Diese Praxis hat sich gelegt und gilt in Italien mittlerweile jedoch eher als verpönt. Im Lauf der Zeit führte es dazu, dass die Nachfrage und die Produktion von Negroamaro in Italien von über 30’000 auf knapp 20’000 Hektar Rebfläche gesunken ist. Das bekannteste Gebiet für den Negroamaro ist die DOC-Region Salice Salentino in Apulien, zwischen Lecce und Brindisi. Dort kennt man die Rebsorte seit mehr als 2000 Jahren, mitgebracht haben sie ziemlich sicher die alten Griechen bei ihrer Übersiedelung nach Italien. Ihr Name ist sozusagen selbsterklärend: «Negro» umschreibt die tiefdunkle, fast schwarze Farbe und «amaro» steht für den bitteren, mandelartigen Geschmack, den sie der Fülle ihrer Gerbstoffe verdankt. Früher konnten sie aufgrund der sehr hohen Erträge kaum ausreifen, aber wenn man den Tanninen ihre Reifezeit lässt, werden selbst die Gerbstoffe der Negroamaro reif und weich. Aber eben: das bedeutet, dass die Erträge minimiert und kontrolliert werden müssen.

 

 


Das Zartbitteraroma kommt von der Frucht, sie erinnert leise an dunkle Schokolade. Insgesamt beeindruckt dieser herbe, zart-bittere Rotwein durch seine enorme Aromenvielfalt. Die intensive Sonneneinstrahlung am Tag, in Abwechslung mit den kühlen Meeresbrisen in der Nacht, lassen in den Trauben während ihrer Reifezeit viele Aromen entstehen. Jaja, die Gerbstoffe können nicht einmal wir wegdiskutieren, aber genau das hebt ihn doch markant ab von einem Allerwelt-Rotwein ab, oder etwa nicht? Die Negroamaro-Traube bringt im besten Fall gehaltvolle Wein mit Charakter hervor, die zu würzigen und durchwegs kräftigen Speisen harmonieren.