Apulien

Wer an Apulien denkt, hat wahrscheinlich die kegelförmigen Stein-Trulli, die weissen Häuser, vielleicht die uralten Olivenbaumhaine, aber mit Sicherheit die unverwechselbare Meeresküste im Absatz des italienischen Stiefels vor Augen. Und trotz allem: Apulien ist eines der ältesten Wein-Anbaugebiete der mediterranen Welt.

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Apulien

Wer an Apulien denkt, hat wahrscheinlich die kegelförmigen Stein-Trulli, die weissen Häuser, vielleicht die uralten Olivenbaumhaine, aber mit Sicherheit die unverwechselbare Meeresküste im Absatz des italienischen Stiefels vor Augen. Und trotz allem: Apulien ist eines der ältesten Wein-Anbaugebiete der mediterranen Welt.

 

Auch mengenmässig gehört die knapp 800 Kilometer lange Küstenstreifen mit einer Rebbau-Fläche von 105'000 Hektar gemeinsam mit Sizilien und Venetien zu den grössten Weinanbaugebieten von ganz Italien. Das flache Apulien mit seinen Kalk-, Lehm- und Sandböden wurde in der Vergangenheit jedoch nicht immer mit der Produktion von Qualitätsweinen gleichgesetzt. Der Trend in Richtung Selbstbewusstsein und (bei den Rotweinen) die Fokussierung auf autochthone Rebsorten, begann Ende des letzten Jahrtausends. Der Geschmack dieser Weine ist opulent, stoffig, warm, zugänglich, kräftig und beruht bewusst weniger auf der Säurestruktur. Klar, dass der Landstrich jedoch mehr als Negroamaro und Primitivo zu bieten hat, die man nach wie vor auch aus dem Supermarkt kennt. Dynamische Winzerinnen und Winzer haben den verträumten Süden aus dem Tiefschlaf geweckt und die alten Weingärten Schritt für Schritt modernisiert und auch vor Investitionen in Kellertechnik sind viele nicht zurückgeschreckt, aus der vollen Überzeugung heraus, dass aus diesem Terroir äusserst eigenständige, fruchtige, würzige, kraftvolle Weine entstehen können und nicht nur plumpe, stumpfe und süsse Protztropfen.

 

Wie schmecken die Weine aus der Traubensorte Nero di Troia?

Wenn die ertragsarme und spät-reife Uva di Troia (heute sagt man eher Nero di Troia) aus dem Norden Apuliens, aus der Region Castel del Monte, stammt, kommen die Weine erstaunlich frisch und säurebetont daher. Immer dabei: würzige Noten von Kräutern. Eine Traubensorte, die es unbedingt zu entdecken gilt.

 

Welches sind die bekanntesten DOC-Weine aus Apulien?

Wenn es um die Rebsorte Primitivo geht, dann sicher Primitivo di Manduria. Aber auch Castel del Monte oder Salice Salentino (vorwiegend Negroamaro) sind vielen Kennerinnen und Kennern heute durchaus geläufig.

 

Gibt es in Apulien auch Weiss- und Roséweine?

Selbstverständlich, wobei sich der Traubenanbau bei den Weissweinsorten in Apulien eher auf internationale Rebsorten wie Chardonnay, Sauvignon Blanc oder Pinot Blanc abstützt. Wobei? Haben Sie die hier heimischen Verdeca oder die Bianco d’Alessano (Acchiappapalmento) schon einmal in «purezza» probiert? Spannend. Auch die Roséweine sind ein interessantes Wachstumsfeld, vor allem, wenn sie aus der eher säurebetonten Traubensorte Bombino Nero gekeltert werden.