Sardinien

Sardinien ist keine Insel. Sardinien ist ein Kontinent. Identität, Kultur, Sprache sind und bleiben eigen. Hier wohnen die Lebensfreude und der Ernst des Lebens nahe beieinander. Und die Weine?

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Buio Carignano del Sulcis DOC Cantina Mesa 150cl
Rotwein, 150 cl, Italien
Mesa 34.00  CHF Inkl. MwSt.. zzgl. Versand
Buio Buio Carignano del Sulcis DOC Riserva Cantina Mesa 300cl
Rotwein, 300 cl, Italien
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Buio Carignano del Sulcis DOC Cantina Mesa 300cl
Rotwein, 300 cl, Italien
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Gavino Carignano del Sulcis DOC Cantina Mesa 75cl
Rotwein, 75 cl, Italien
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Galesa Valli di Porto Pino igt Cantina Mesa 75cl
Weisswein, 75 cl, Italien
Mesa 34.00  CHF Inkl. MwSt.. zzgl. Versand
Buio Buio Carignano del Sulcis DOC Riserva Cantina Mesa 150cl
Rotwein, 150 cl, Italien
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Buio Buio Carignano del Sulcis DOC Riserva Cantina Mesa 75cl
Rotwein, 75 cl, Italien
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Rosé Grand Lemár Isola dei Nuraghi igt Conte Lemár 75cl
Roséwein, 75 cl, Italien
Conte Lemár 38.00  CHF Inkl. MwSt.. zzgl. Versand
Rosé Lemar Isola dei Nuraghi igt Conte Lemar 300cl
Roséwein, 300 cl, Italien
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Rosé Lemar Isola dei Nuraghi igt Conte Lemar 150cl
Roséwein, 150 cl, Italien
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Rosé Lemar Isola dei Nuraghi igt Conte Lemar 75cl
Gratisartikel Lemar, 75 cl, Italien
Conte Lemár 25.00  CHF Inkl. MwSt.. zzgl. Versand
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Sardinien

Sardinien ist keine Insel. Sardinien ist ein Kontinent. Identität, Kultur, Sprache sind und bleiben eigen. Hier wohnen die Lebensfreude und der Ernst des Lebens nahe beieinander. Und die Weine?

 

Würzig, warm und vollmundig. So schmecken die Rotweine aus Sardinien. Durch ihren eigenwilligen Stil heben sie sich jedenfalls wohltuend vom Rest des önologischen Italiens ab. Cannonau, Carignano oder Vermentino – so heissen die wohl die bekanntesten Reben der gebirgigen Weininsel, aber, um es vorwegzunehmen: Sardinien hat eine echt bunte Palette an einheimischen Sorten zu bieten. Nuragus, Semidano, Monica, Bovale, Muristellu oder Giro heissen die faszinierenden Traubensorten, die auf einer Rebbaufläche von knapp 27'000 Hektar heranwachsen. Ferner kommt dazu, dass nahezu jede Region auf Sardinien eine ureigene Rebbau-Tradition mit dementsprechenden Weinen zu bieten hat. Im trockenen und heissen Süden, der Heimat von diversen bekannten Rotweinnamen, sieht sie anders aus als im kühleren Norden, wo eher frische Weissweine gekeltert werden. Aber klar, auch berühmte Rosé- oder Dessertweine sind auf Sardinien keine Seltenheit.

 

Unsere Entdeckung: Die Cantina Mesa. 2004 wurde sie gegründet, 2006 kamen die ersten Weine auf den Markt. Qualität und autochthone sardische Rebsorten stehen im Zentrum des Schaffens. Von Beginn weg beeindruckten die Weine durch ihre präzise Klarheit, ihre Strahlkraft und ihre verwurzelte Expression. 98 Prozent der Mesa-Weine werden, um dem Terroir und der Typizität der Traubensorten Respekt zu zollen, im Stahltank ausgebaut. Sauberkeit. Ruhe. Klarheit. Präzision.

 

Auch beim Roséwein namens Conte Lemár geht nicht in erster Linie um eine schöne Flaschenform, um eine ansprechende Etikette, sondern um Qualität. Zwischen den Hügeln von Telti und Calangianus, im nordöstlichen Teil von Sardinien, befinden sich 30 Hektar Weinreben, die mit Cannonau und Vermentino bestückt sind. Richtig! Cannonau = Grenache und Vermentino = Rolle. In der einzigen DOCG-Zone auf Sardinien, der DOCG Vermentino di Gallura, besitzt Conté Lemár zwei Reblagen. Für den Rosato Lemár werden die Trauben früh am Morgen zwischen 4 und 9 Uhr in kleinen Kisten à 10 Kilogramm von Hand geerntet. Die Kistchen werden umgehend in einen gekühlten Container gebracht, um die Kerntemperatur unter 7 Grad zu bringen. Dieses aufwendige, aber durchaus sinnvolle Prozedere verhindert eine spontane Gärung der Trauben und deren Oxidation. In der Cantina wird das Traubengut minutiös, aber schnell von Hand auf einem Selektionstisch aussortiert. Auch das ist ein Vorgang, den man bei der Herstellung von Roséweinen eher selten antrifft. Sofort werden die Trauben danach gepresst und in Stahltanks kalt mazeriert. Diese Kaltstandzeit vor der Gärung extrahiert dem hochwertigen Traubengut positive Inhaltsstoffe aromatischer und farblicher Natur. Danach wird spontan vergoren und mehrmals pro Woche, wie unter anderem auch in Bordeaux, wendet man die Bâtonnage-Technik an, um den Hefesatz aufzurühren. Da soll noch einer sagen, die Uhren im Weinbau Sardiniens würden stillstehen...